Lokaler Journalismus kann mehr sein als eine Zeitung.
Wir zeigen, wie eine neue lokale Öffentlichkeit gemeinsam mit Verlagen, Institutionen und Unternehmen entstehen kann.
Lokalraum ist eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft für die Zukunft des Lokaljournalismus. Wir arbeiten daran, lokale Öffentlichkeit zu stärken – mit journalistischer Qualität, neuen Formen der Beteiligung und einem klaren Gemeinwohlbezug. Dazu bringen wir Menschen in strukturierten Themenräumen zusammen, um zentrale Fragen einer Region gemeinsam zu bearbeiten.

Lokaljournalismus weiterdenken
Lokaljournalismus war immer dann stark, wenn er nah an den Menschen, nah an den Themen und nah an den Entwicklungen einer Region war. Genau daran knüpft Lokalraum an. Wir wollen lokale Öffentlichkeit nicht nur beschreiben, sondern mitgestalten helfen – als Raum für Orientierung, Verständigung und neue Verbindungen in Stadt und Region.
Dafür entwickeln wir Formate und Strukturen, die Journalismus um neue Möglichkeiten ergänzen: verbindlicher, dialogfähiger, moderierend und stärker auf gesellschaftliche Wirkung ausgerichtet.
Lokalraum steht für die Überzeugung, dass relevanter Journalismus auch dort entsteht, wo Themen über längere Zeit aufmerksam begleitet, öffentlich vertieft und mit unterschiedlichen Perspektiven in Beziehung gesetzt werden.
Was wir tun
Lokalraum baut analoge und digitale Themenräume zu gesellschaftlich relevanten Fragen auf. In ihnen kommen organisierte Akteure einer Region zusammen, die gemeinsam auf einer „Lizenz-Grundlage“ an Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsthemen arbeiten. Diese Themenräume schaffen Resonanz, fördern Austausch und machen sichtbar, was eine Region bewegt und bewegen sollte.
Dazu kommen publizistische und kommunikative Formate, die Themen in die Öffentlichkeit tragen: je nach Kontext als journalistischer Beitrag, Gesprächsformat, Veranstaltungsreihe, Audio- oder Digitalformat.
So entstehen neue Verbindungen zwischen Journalismus, Beteiligung und regionaler Wirklichkeit.
Für Partner & Förderer
Lokalraum richtet sich an Organisationen, Unternehmen und Personen, die regionale Öffentlichkeit aktiv mitgestalten wollen. Eine Zusammenarbeit eröffnet dabei konkrete Möglichkeiten der Einbindung und Mitwirkung:
- Strukturierter Austausch mit relevanten Akteuren einer Region
- Einbindung in öffentlich sichtbaren Themenprozessen
- Zugang zu aufbereiteten Inhalten und Erkenntnissen
- Sichtbarkeit als gesellschaftlich verantwortungsvoller Akteur
Wie wir arbeiten
Lokalraum verbindet journalistisches Denken mit Moderation, Struktur und gesellschaftlicher Entwicklung. Wir konzipieren Themenräume, entwickeln Formate, begleiten Prozesse und unterstützen Partner dabei, lokale Öffentlichkeit neu und wirksam zu gestalten. Dabei denken wir in neuen Produkten und ebenso in neuen und stabilen Erlösquellen.
Uns interessiert nicht die schnelle Debatte, sondern die tragfähige Bearbeitung relevanter Themen. Deshalb arbeiten wir mit klar gerahmten Formaten, sorgfältiger publizistischer Begleitung und einem Verständnis von Öffentlichkeit, das auf Qualität, Beteiligung und Verantwortung setzt. Dass Themen nicht nur berichtet, sondern als Prozess geführt und regional wirksam werden können, gehört zum Kern des Ansatzes.
Ein wichtiger Hintergrund unserer Arbeit ist die Verbindung von Erfahrungswissen, Analyse und lösungsorientierter Kommunikation.
Perspektivwerkstätten und die von Prof. Dr. Rainer Nübel mitentwickelte Methode Storyporting stehen exemplarisch für diese Haltung.

Wirtschaftlich agieren
Wir glauben, dass lokaler Journalismus nur dann Zukunft hat, wenn Resonanz, demokratische Relevanz und wirtschaftliche Tragfähigkeit neu zusammenfinden.
Lokalraum ist deshalb nicht nur ein publizistischer, sondern auch ein struktureller Ansatz. Uns interessiert, wie aus gesellschaftlicher Relevanz, regionaler Resonanz und journalistischer Qualität neue Zukunftsperspektiven entstehen können – für Medienhäuser, für Partner und für gemeinwohlorientierte Entwicklung.
Neue wiederkehrende Erlösperspektiven, zusätzliche gemeinnützige Mittel, stärkere Bindung und mehr Raum für journalistische Qualität – das sind die konkreten Vorteile des Lokalraum-Modells.
Wofür Lokalraum steht
Lokalraum steht für einen Lokaljournalismus, der publizistisch unabhängig bleibt und zugleich neue gesellschaftliche Räume eröffnet. Wir glauben an die Kraft regionaler Öffentlichkeit, wenn sie gut kuratiert, ernsthaft moderiert und auf Zukunft hin entwickelt wird.
Dabei geht es uns nicht um ein kurzfristiges Projekt, sondern um eine nachhaltige Weiterentwicklung lokaler Öffentlichkeit. Lokalraum will dazu beitragen, dass Regionen wieder stärker über eigene Themen, eigene Stimmen und eigene Formen der Verständigung verfügen.
Lokalraum steht für eine neue Form regionaler Öffentlichkeit, in der Information, Beteiligung und Dialog miteinander verbunden sind.
Lokaler Journalismus hat eine gute Zukunft, wenn Resonanz, demokratische Relevanz, journalistische Professionalität, gesellschaftliche Neugierde und wirtschaftliche Tragfähigkeit zusammenfinden.
Wer wir sind
Hinter Lokalraum stehen Josef Krieg, Prof. Dr. Rainer Nübel und Alexander von Oheimb.
Uns verbindet die Überzeugung, dass Lokaljournalismus weiterentwickelt werden kann und muss.

Josef Krieg

Prof. Dr. Rainer Nübel

Alexander von Oheimb
Josef Krieg bringt vielfältige Erfahrungen aus Politik, Stiftungen, Wissenschaft, Medien und Wirtschaft ein. Er war unter anderem Leiter Medien im Bundesministerium der Verteidigung, Leiter Kommunikation bei der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung Mercator sowie viele Jahre in der Unternehmensentwicklung der F.A.Z. tätig. Heute arbeitet er als Berater, Buchautor und Unternehmer an der Schnittstelle von Öffentlichkeit, Strategie und gesellschaftlicher Entwicklung.
Prof. Dr. Rainer Nübel verbindet journalistische Praxis, wissenschaftliche Reflexion und methodische Entwicklung. Er arbeitete im lokalen, regionalen und überregionalen Journalismus und ist heute Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement. Er entwickelte Perspektivwerkstätten mit der Kommunikationsmethode Storyporting und zählt zu den zentralen Initiatoren bürgernaher Plattform- und Beteiligungsformate.
Alexander von Oheimb ergänzt das Gründerteam als strategischer Gestalter an der Schnittstelle von Medien, Marke und Markt. Mit langjähriger Erfahrung in führenden Positionen u.a. beim ZEIT-Verlag, F.A.Z., Magazin Monopol sowie der Agentur Groothuis. verbindet er publizistisches Denken mit unternehmerischer Weitsicht und bringt diese Perspektive in die Entwicklung zukunftsfähiger Modelle für Medien und Institutionen ein.
Kontakt
Wir freuen uns über den Austausch und stehen für Gespräche
jederzeit gern zur Verfügung.
